Der Sturm peitschte gegen die Mauern der Villa, als plötzlich eine Metallschüssel durch den Vorgarten flog und hart im Schlamm aufschlug. Reis verteilte sich im Regenwasser wie verlorene Hoffnung. Mary kniete dort – durchnässt, zitternd, im nassen Dienstmädchenkleid – und sammelte mit bloßen Händen jedes Korn wieder auf, als wäre ihr Leben daran gebunden.
Dann durchschnitt eine Stimme den Donner. „Mary!“ Alberto, der mächtige Hausherr, stürmte aus der Villa, blieb vor ihr stehen und sank ohne Zögern neben ihr in den Schlamm. „Was ist passiert?!“ Mary hob den Blick, Tränen mischten sich mit Regen. „Deine Tochter… hat mich eine Diebin genannt…“ Ein Blitz erhellte Albertos Gesicht – und in diesem Moment verschwand jede Wärme daraus.
Er zog Mary hoch, packte ihre Hand und schleifte sie entschlossen zur Villa. Die Glastüren flogen auf. Drinnen stand Lucía, elegant gekleidet, ein kaltes Lächeln auf den Lippen. „Ich habe ihr gesagt, sie kommt nie wieder rein.“ Für eine Sekunde war nur der Regen zu hören. Dann trat Alberto einen Schritt vor, hob Marys Hand hoch und sagte mit bebender Stimme: „Nein.“ Lucías Lächeln zerbrach. Alberto brüllte: „Sie gehört hierher mehr als du!“ Lucía wich zurück. „Was…?“ Alberto zeigte auf Mary, seine Augen voller Wut und Schmerz. „Sie ist deine—“ In genau diesem Moment schlug der Donner ein… und alles wurde schwarz. Fortsetzung in den Kommentaren.
